Zu Beginn der Veranstaltung wurde nochmals auf die unterschiedlichen medizinisch adaptierten Kompressionssysteme der Firma Medi und die Indikationen eingegangen. Insbesondere in der Entstauungsphase spielen diese Systeme eine immer größere Rolle, da die Anwendung schnell und leicht auch für Laien durchführbar ist.
Für die Phlebologie ist ein etwas dünneres System – circaid juxtalite – und für die Lymphologie ein etwas kräftigeres System – circaid juxtafit – auf dem Markt. Beide Systeme sind verordnungsfähig. Neben den Versorgungen für den Unterschenkel gibt es je nach Versorgung auch noch Systeme für den Oberschenkel und den Fuß bzw. im Bereich der Lymphologie auch ein Armteil für eine Armversorgung.
Im Rahmen des Workshops vermittelte Herr Meier verschiedene Aspekte wann es zu einer Wundstagnation kommt. Neben wundbegründeten Ursachen gibt es auch soziale und medizinische Gründe, warum eine Wunde nicht heilt. Auf Basis der „Wundsprache“ und des „TIME-Konzeptes“ stellte Herr Meier verschiedene Möglichkeiten einer optimierten Versorgung vor.
Pünktlich um 6.30 starteten die 9 Teilnehmer/innen am Klinikum die Fahrt nach Bayreuth. Mit guter Verpflegung und Getränken verging die Fahrzeit sehr schnell und unser Fahrer Herr Dr. Giesler brachte uns sicher ans Ziel. Bei der Firma Medi wurden die Gruppe herzlichst von Nadine und Tom Herrmann empfangen.
Erneut wurde durch den Wundverbund ein Rezertifizierungsseminar im Klinikum St. Elisabeth mit 37 Teilnehmern organisiert. Im ersten Teil ging es um die Unterscheidung zwischen Dekubitus und Inkontinenz assoziierter Dermatitis (IAD). Nach den entsprechenden Grundlagen zeigte der Referent Jochen Siebert vom Campus Medicops den Teilnehmer/innen anhand von vielen Beispielen wie die entsprechenden Erkrankungen fachgerecht behandelt werden.
Der Wundverbund Gäuboden e.V. unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Wundexperten am Klinikum St. Elisabeth. Um die Diagnose, Reinigung und Pflege von Druckgeschwüren leichter zu erlernen, überreichten die Vorstandsmitglieder Herr Dr. Christoph Weber und Herr Dr. Jochen Giesler an Frau Maria Laußer von der Pflegedirektion zwei Modelle im Wert von 1300 Euro.
Das Foto zeigt von links: Dr. Christoph Weber, Dr. Jochen Giesler, Fr. Maria Laußer
Foto: Sabine Muck
Am 6. Mai 2024 startete das Klinikum St. Elisabeth in Zusammenarbeit mit Campus Medicops einen Weiterbildungskurs zum "Wundexperten nach ICW". Insgesamt 14 engagierte Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen und Kliniken nahmen an diesem umfassenden Lehrgang teil.
Nach mehreren Monaten intensiven Lernens haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen rund um die professionelle Beurteilung und Versorgung chronischer Wunden erweitert und wertvolle Kompetenzen in der Prävention erworben. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung und der Erfüllung zusätzlicher Zulassungskriterien sind sie nun berechtigt, die weiterführende Qualifikation zum „Fachtherapeut Wunde ICW“ zu erwerben.